Faktura Ratgeber: Faktura in der Cloud bzw. webbasiertes Faktura-System
Cloud Computing ist eine Lösung, bei der die bereitgestellte Software aus der Cloud, der virtuellen Wolke
des Internets, stammt. Auch die Daten werden in der Cloud verwaltet. Das bietet zwei Vorteile: Der
Anbieter benötigt keine besondere Hard- und Software, seine eigenen Endgeräte genügen für die
Systemnutzung. Zweitens sind die Speicherkapazitäten praktisch nur durch das Internet selbst begrenzt.
Von jedem Ort aus kann auf die eigene Softwarelösung und die eigenen Daten zugegriffen werden.
Wie sicher ist Cloud Computing?
Natürlich fragen sich Anwender stets, wie es dabei um die Datensicherheit bestellt ist. Diese ist jedoch
ebenso hoch wie in jedem System, das zu irgendeiner Zeit mit dem Internet verbunden wird - denn in
diesem Moment ist es anfällig gegen Hacker- und Virenangriffe. Dafür gibt es bewährte
Sicherheitslösungen, diese greifen genauso gut in der Cloud. Die Daten wiederum werden redundant,
das heißt zeitversetzt auf verschiedenen Servern, gespeichert. Ein Datenverlust ist unwahrscheinlicher
als bei einer ungesicherten Lagerung auf einem eigenen Rechner, falls dieser abstürzen sollte.
Bereiche des Cloud Computing
Zum Cloud Computing gehören IaaS, PaaS und SaaS, was Infrastruktur-, Plattform- und Software as a
Service meint. Alle drei Bereiche werden über das Internet bereitgestellt. Die gewünschte
Softwareleistung kann über die Cloud beliebig skaliert, das heißt aktuellen Erfordernissen angepasst
werden. Zudem wird die Lösung nach eigenen Bedürfnissen zusammengestellt.
Faktura-Software in der Cloud
Nachdem es cloud-basierte Lösungen schon in verschiedenen Bereichen gibt, beispielsweise bei
CRM-Software, setzen sich auch im
Bereich
Faktura diese Varianten durch.
In der Regel bieten Softwarehäuser
Module für verschiedene Unternehmensbereiche an, die sich untereinander ergänzen und zu verknüpfen
sind, eines dieser Module ist die Faktura. Auch wer als kleines Unternehmen zunächst allein die Faktura
benötigt, kann dafür eine cloud-basierte Lösung wählen. Hier gibt es sehr preiswerte Angebote, die bei
wenigen Euro pro Nutzer und Monat beginnen (im einstelligen Bereich).
Vorteile
Insbesondere kleine Dienstleister und Händler profitieren von der unaufwendigen Variante, die sie von
der Anschaffung von Hard- und Software oder Lizenzgebühren entlastet. Ein weiterer Vorteil: Die Cloud
funktioniert immer, unabhängig vom Endgerät. Es sind zwar für die jeweilige Software bestimmte
Systemvoraussetzungen nötig, diese entsprechen aber den gängigen Standards von Windows-, Linux-,
Unix- oder Mac-Programmen. Faktura in der Cloud weist darüber hinaus Schnittstellen zu Programmen
wie
Datev oder
Elster auf, sodass sämtliche Abrechnungen und
die Übermittlung von Steuerdaten
unkompliziert erfolgen. Auch das Online-Banking wird verknüpft,
Rechnungen werden eingebunden und
zusammengefasst, mit
Steuerberatern, Betriebsprüfern
und dem Finanzamt kann auf diese Weise unkompliziert zusammengearbeitet werden. Durch das Ablegen
der Daten in der Cloud können externe Stellen kontrolliert auf das eigene System zugreifen,
wenn dies über Passwörter entsprechend administriert wird. Dazu muss der eigene Rechner nicht mehr
eingeschaltet werden.
RATGEBER